Geschichte

Das Haus wurde 1869 als traditioneller Walser Strickbau erbaut und ab 1892 als Pension betrieben. Im Laufe der Jahre wegen des damals sumpfigen Untergrundes um 15m abgerutscht, wurde es 1950 aufwendig wieder an seinen alten Standort hoch verschoben. Von 1951 bis 2014 war es in der ganzen Region bekannt als «Cafe Engi». Vom Januar 2016 bis zur Wiedereröffnung im Juli 2017 erfolgte der Umbau durch Caruso St John Architects mit Sitz in London und Zürich.

Unter dem neuen Namen «Aux Losanges» steht der Saal im Anbau des Ferienhauses weiterhin dem Dorf offen für kulturelle Veranstaltungen.

Tschiertschen und Umgebung

Das heute noch intakte Walserdorf war, im Gegensatz zu den meisten anderen Walsersiedlungen, ursprünglich von Rätoromanen besiedelt und erst Ende des 16. Jahrhundert ging die Sprache von Romanisch auf Deutsch über. Bis 1930 bekannt für den Hanfanbau – hiervon rührt der Name des Tals, Schanfigg – wird diese wertvolle und vielseitige Pflanze heute im Dorf wieder (THC-frei) angebaut. Obwohl an einem Nordosthang gelegen, ist das Dorf im Sommer erfreulich sonnenverwöhnt. Früh morgens lugt sie zwischen den Weissfluhgipfeln hervor und verabschiedet sich erst wieder hinter dem Gebirgsstock der Calanda. Im Winter umrundet sie den Alpstein und den Hausberg Tschiertschens, den Gürgaletsch. Dieser ist das Prunkstück des kleinen aber vielseitigen Familien-Skigebiets mit 2 Sessel- und 2 Schleppliften.

Links

www.tschiertschen.ch — Tourismus

www.pro-tschiertschen-praden.ch — Kultur

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aux-losanges.ch